Täuschend echt gemachte Betrugs-Seiten beim Online-Banking, abgefischte Passwörter: Immer mehr Menschen werden Opfer von Internet-Betrügern. Die Zahl der jährlich zum Abfischen von Kontodaten und Passwörtern eingesetzten Internetadressen geht in die Millionen. Weil die Täter aber meist im Ausland sitzen, ist es schwierig, der Bedrohung mit Mitteln der Strafverfolgung Herr zu werden. Auch technische Schutzmaßnahmen wie Antiviren-Software und moderne Web-Browser können das Problem lediglich mildern. Die Verbraucherzentrale bietet deshalb nun eine neue Möglichkeit zur schnellen Information: das Phishing-Radar.
E-Mail-Adresse und Forum zum Melden von Phishing
In unserem Online-Forum finden Sie eine Rubrik, in der sie Phishing-E-Mails melden können, die sie erhalten haben. Aufgrund vermehrter Spam-Einträge ist seit dem 7. November 2011 eine Anmeldung nötig. Eingegangene Meldungen sind sofort öffentlich und können anderen Nutzern als Warnungen vor Attacken dienen. Alternativ können Sie E-Mails auch an die eigens eingerichtete E-Mail-Adresse phishing@vz-nrw.de weiterleiten.
Bitte beachten Sie, dass wir aufgrund der zahlreichen Eingänge Ihre E-Mails nicht beantworten können.
Mitarbeiter der Verbraucherzentrale überwachen das Forum, werten die eingehenden E‑Mails systematisch aus und verbreiten die Warnungen vor betrügerischen E-Mails über weitere Kanäle wie etwa den Kurznachrichtendienst Twitter.
Das Phishing-Radar soll vor allem der besseren und schnelleren Warnung der Öffentlichkeit vor aktuellen Phishing-Attacken dienen. Wer durch Phishing einen Schaden erlitten hat, sollte Anzeige bei der Polizei erstatten.
Die Verbraucherzentrale bietet auf ihren Internetseiten weitere Informationen zum Thema Phishing an. Dazu gehört auch ein kostenloser fünfseitiger Download mit Tipps zum Schutz vor Phishing und Hinweise, woran Sie eine Phishing-Mail erkennen können.


